13. Juni bis 27. Juni 2021

"Frei-Burg"

"Wie viel Burg braucht die Freiheit, wie viel Freiheit braucht die Burg?"

Anlässlich des 900-jährigen Stadtjubiläums haben fünf Künstler_innen des Aktionskreis Kunst Vauban e.V. eine zweiwöchige Kunstausstellung, die den Namen Freiburgs ins Zentrum stellt, vorbereitet.
In Freiburg wurden, mitbedingt durch seine wechselnde Zugehörigkeiten zu Schweden, Österreich und Frankreich schon viele "Burgen" gebaut, nicht zuletzt vom Festungsbauer und Stadtteil-Namensgeber Sébastien Le Prestre de Vauban, und oft musste die Stadt ihre Freiheit verteidigen.

Auch städtebauliche Besonderheiten wie z.B. die Vauban-Kasernen – von den Nationalsozialisten 1937 erbaut und nach 1945 von den französischen Alliierten militärisch genutzt - avancierten durch Konversion zu einem sozialökologischen Vorzeigeprojekt der Stadt. Diese spannungsreiche Entwicklung lädt zur künstlerischen Auseinandersetzung ein. Ein besonderes Augenmerk möchten wir auf den Gegenwartsbezug des Themas lenken. Was sind die Burgen und Mauern unserer Zeit und wessen Freiheit schützen sie? Die Ausstellung soll den Blick über die Mauern der "Freien Burg" in mitten der Festung Europa heben und auch die globalen Aspekte von Schutz und Freiheit beleuchten. In welcher Zukunft will Freiburg leben und wie gestalten ihre Bürger_innen diese mit?

Neben Bildern und Skulpturen werden auch installative und performative Arbeiten geschaffen, die die Besucher_innen zum Mitwirken und Miterleben einladen. Gemeinsam wollen wir die Zeit bis zum Stadtjubiläum 2020 nutzen, um uns mit dem Thema "Frei-Burg" inhaltlich und künstlerisch auseinanderzusetzen und die Ausstellung zu entwickeln.

Ausstellung Frei_Burg im Weingut Andreas Dilger

Termine:

13. Juni 2021
11:00 Uhr
Vernissage
mit Musik

20. Juni 2021
11:00 Uhr
Lesung
Der Autor Kai Weyand liest aus seinem neuen Roman 
"Die Entdeckung der Fliehkraft"

27. Juni 2021
16:00 Uhr
Finnissage
mit Musik und Texten


Öffnungszeiten:
Mi-Fr. 14:00 - 18:00 Uhr
Sa/ So: 11:00 - 18:00 Uhr


Weingut Andreas Dilger / Urachstraße

Digitale Collage 2019, Ulrike Schubert, Annette Burrer