Jubiläumsbotschafter_innen

Die Stadt Freiburg hat für das Jubiläum 9 Freiburger Persönlichkeiten gewinnen können. Sie werden künftig die Jubiläumsbotschafter_innen und das Jubiläum unterstützen und begleiten

Bunt, offen, innovativ. Freiburg ist eine Stadt mit vielen Facetten. Für diese Vielfalt und Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens stehen die neun Botschafter_innen, die aus unterschiedlichen Bereichen und Arbeitsfeldern der Stadt kommen, dem Stadtjubiläum ein zusätzliches Gesicht verleihen und mit ihren jeweiligen Netzwerken dazu beitragen, den Gedanken des 900jährigen Jubiläums in Freiburg weit in die Stadt hineinzutragen und bekannter zu machen. Ob Bächleputzer oder Straßenbahnfahrerin, Weihbischof oder Unirektor, Sängerin oder Fußballerin, Drag Queen, Wirtschaftsfachmann oder Unternehmer - jede und jeder von Ihnen ist eng mit der Stadt verknüpft, verfügt über zahlreiche Kontakte und freut sich, mit dabei zu sein, wenn Freiburg seinen runden Geburtstag feiert. Mit, von und für die Freiburger Bürgerinnen und Bürger.

Die Jubiläumsbotschafter_innen mit OB Martin Horn und Erstem Bürgermeister Ulrichvon Kirchbach mit Projektleiter Holger Thiemann
Fotos: Fionn Große
Draq Queen Betty BBQ und Birgit Bauer, Managerin des SC Freiburg
Die Jubiläumsbotschafter_innen mit OB Martin Horn und Erstem Bürgermeister Ulrichvon Kirchbach mit Projektleiter Holger Thiemann

Jubiläumsbotschafter_innen

  • Betty BBQ / Draq Queen
  • Matthias Blattmann / Tanzschule Gutmann
  • Laura Kiefer / Straßenbahnfahrerin
  • Peter Neske / Pfizer Healthcare Hub
  • Hans-Jochen Schiewer / Rektor der Albert-Ludwigs-Universität
  • Alain Stockmayr / Bächleputzer
  • Cécile Verny / Sängerin
  • Christian Würtz / Weihbischof Freiburg
  • Sandra Starke und das Team der SC-Frauenmannschaft rund um Birgit Bauer/Managerin des SC Freiburg
Hans-Jochen Schiewer

Hans-Jochen Schiewer

Rektor Albert-Ludwigs-Universität

Der Studienbetrieb ausgesetzt, öffentliche Veranstaltungen abgesagt: Die Corona-Pandemie verändert den Alltag an unserer Universität. Doch unsere Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden stellen sich flexibel und kreativ auf die erschwerten Bedingungen ein. Hunderte von Studierenden engagieren sich im Gesundheitswesen, viele weitere in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Wir alle halten den Betrieb am Laufen. Ich bin voller Bewunderung und Stolz. Die Universitätsfamilie hält zusammen, Freiburg hält zusammen.

Betty BBQ

Betty BBQ

Drag Queen

Unsere Kulturschaffenden leisten einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in dieser wunderbaren Stadt. Auch jetzt in der Krise gibt es viele kreative und innovative Aktionen: Wohnzimmerkonzerte im Livestream, Lesungen, gemeinsames Musizieren von Balkon zu Balkon und vieles mehr. Es ist großartig, mit wie viel Mut und Zuversicht unsere Kulturszene diese außergewöhnliche Situation meistert - und dies, obwohl bei nicht wenigen die pure Existenzangst umhergeht. Freiburg hält zusammen!

Laura Kiefer

Laura Kiefer

Straßenbahnfahrerin

Wenn ich jetzt mit der Bahn durch das sonst so lebhafte Freiburg fahre, ist alles anders. Die Straßen sind leer, nur vereinzelt sind ein paar Leute zu sehen. Es ist ein komisches Gefühl. Gerade in dieser schweren Zeit ist es wichtig zusammen zu halten und aufeinander zu achten. Deshalb sollten wir uns jetzt alle an die Maßnahmen halten, damit wir schnell wieder das Freiburg zurück haben, das wir lieben!

Matthias Blattmann

Matthias Blattmann

Unternehmer

Die Auswirkungen des Coronavirus verändern unsere Welt. Wir alle haben Verluste hinzunehmen. In meinem Umfeld erlebe ich, wie sich die Menschen gegenseitig helfen und Mut zusprechen. Lassen Sie uns zusammenhalten, unterstützen Sie Ihre Familien, Freunde und Nachbarn, damit wir gemeinsam die nötige Wendigkeit, die uns als Gesellschaft nun abverlangt wird, aufrechterhalten können.

Cécile Verny

Cécile Verny

Sängerin

#Freiburghältzusammen. Eine wunderbare idee. Wir sind alle, die einen mehr, die anderen weniger verunsichert und fragen uns, wie es weitergehen wird, wie lange es anhält und was danach kommt. Doch bei aller Unsicherheit und mulmgem Gefühl gegenüber dem Unbekannten, sollten wir eines nicht vergessen: Das Lächeln. Es überwindet mühelos jede Distanz, kennt keine Sprachbarrieren, macht die Herzen leichter und verbindet. Denn wie Christian Morgenstern einst sagte: Lächeln und Lachen sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. Also wie wäre es neben #freiburghältzusammen auch mit #Freiburglächelteinanderzu?

Peter Neske

Peter Neske

Leiter Healtchcare Hub Innovation

Zusammenhalten, zusammen nachdenken, zusammen fühlen, zusammen Acht geben, zusammen agieren, zusammen nachgeben, zusammen erinnern – vor kurzem noch waren wir voller Vorfreude auf die geplanten Veranstaltungen rund um unser Stadtjubiläum. Aktuell nimmt sich jede und jeder von uns zurück – für die Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger Freiburgs. Wir halten jetzt alle zusammen, so können wir diese schwierige Situation meistern um später auch wieder zusammen zu singen, zu tanzen und zu feiern.

Birgit Bauer

Birgit Bauer

Managerin des SC Freiburg

Höhen und Tiefen gehören seit jeher zu unserem Leben. Im privaten, öffentlichen und im sportlichen Bereich haben wir alle schon oft erfahren, dass auf Niederlagen wieder Siege folgen. Ich bin mir deshalb sicher, dass es auch nach dieser Krise wieder aufwärtsgeht. Besonders optimistisch stimmt mich der verantwortungsbewusste Umgang jedes Einzelnen mit den persönlichen Einschränkungen zum Wohl der Gemeinschaft. Die große Solidarität der Bürgerinnen und Bürger und die gelebte Hilfsbereitschaft machen mir Mut und zeigen…Freiburg hält zusammen.“

Betty BBQ

Alain Stockmayr

Bächleputzer

Ängste zu haben, ist natürlich und man sollte das niemandem vorwerfen. Aber man sollte sich nicht von ihnen leiten lassen. Und so gilt für mich, jeden Tag so zu nehmen, wie er ist und Probleme Stück für Stück und mit Optimismus anzugehen. Auch wenn das nicht immer leicht fällt. Und besonders wichtig: Zusammenzuhalten, denn gemeinsam lassen sich Hindernisse und Schwierigkeiten besser bewältigen.

Christian Würtz

Christian Würtz

Weihbischof Freiburg

In diesen Tagen der Corona-Pandemie weiß ich vieles nicht: Ich weiß nicht, wann es vorbei ist. Ich weiß nicht, wer alles krank wird. Ich weiß nicht, wann es Medikamente oder gar einen Impfstoff geben wird. Aber ich weiß doch auch viel: Ich weiß, dass diese Pandemie vorbeigeht. Und ich weiß, auf was ich mich dann schon jetzt freue: Auf viele Begegnungen mit Menschen, deren Nähe ich jetzt vermisse. Ich freue mich nicht zuletzt auf das Weiterfeiern des Jubiläumsjahrs 900 Jahre jung!